Aus dem Leben eines Produktingenieurs

Produktingenieur – was bitte? Genau so geht es wohl einigen beim Lesen der Überschrift. Was genau steckt hinter dieser Berufsbezeichnung bei DECATHLON überhaupt? Diesem kleinen Rätsel gehen wir heute auf den Grund. Wir haben einen gefragt, der es ganz genau wissen muss: Marcus ist einer der Produktingenieure bei unserer Eigenmarke WEDZE.

WEDZE stattet euch im Winter mit allem rund um euer Outfit fürs Skifahren aus und ermöglicht euch maximalen Spaß im Schnee. Und damit auch ordentlich getestet werden kann, sitzt Marcus in einem Büro direkt am Mont Blanc. So kann er sich in der Mittagspause einfach schnell die Skier schnappen und die Piste besuchen.

„Tüfteln und Testen“ lautet die Devise

Marcus ist Produktingenieur für die Helme von WEDZE. Sein Ziel ist es also, dass ihr mit den Skiern und dem Snowboard perfekt gesichert die Piste runter brettern könnt.

Zu Beginn der Arbeit an einem neuen Helmmodell sitzt er viel mit seiner Design-Kollegin zusammen und entwirft ein zweidimensionales Design für den Helm. Damit das Design den vom Skifahrer oder Snowboarder erwarteten Vorteilen, wie geringes Gewicht, gute Belüftung oder perfekter Sitz entspricht, achtet er z.B. auf die richtige Bauart,  das Material, die Größe und Orientierung der Belüftungsöffnungen. Danach geht’s weiter zum 3D-Designer,  der mit Hilfe von virtueller Realität hilft die Form perfekt anzupassen und den Helm virtuell auszuprobieren. Zum Schluss wird natürlich ein 3D-Print eines Prototyps mit Ausstattung entworfen. Und dann heißt es testen, testen, testen.

Marcus fliegt für den perfekten Helm um die Welt

Ortswechsel. Marcus ist jetzt zu Besuch in Asien und setzt sich dort mit den Kollegen an die Entwürfe für die Werkzeuge, die für die Produktion des neuen Helmes gebraucht werden. Denn jedes Modell ist einzigartig und benötigt eigens konzipierte Spritzgusswerkzeuge. 

Dann geht es ans Eingemachte. Marcus erarbeitet mit den Designern die Komponenten wie Farben und Textilien des Helmes. Sind all diese Schritte abgeschlossen, kann unser Produktingenieur irgendwann eine Art Prototyp-Helm in Händen halten. Dieser und  mehr als 100 weitere Prototypen werden dann auf Herz und Nieren geprüft und durchlaufen diverse Kontrollen im Test-Labor. Ziel ist es hierbei, dass der Helm den vorgegebenen Sicherheitsstandards und Normen entspricht. Hierfür werden intern wesentlich strengere Prüfprotokolle angewandt, als es die Standards verlangen. Warum? Na um jeder Normprüfung sicher Stand halten zu können und somit eure Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten.

Marcus kann dank der Tests genau sehen, ob nochmal nachgebessert werden muss. Und so vergehen einige Runden des Testens und Marcus hat sein Ziel vor Augen: Einen in jeder Lage und an jedem Punkt sicheren Helm. Die endgültige Zertifizierung erfolgt dann in einem externen Labor in Frankreich oder beim TÜV.

Anschließend heißt es den Helm in verschiedenen Größen entwerfen, testen und für die Sportler in ausreichender Menge und gleichbleibender Qualität produzieren. So können schon einmal zwei Jahre ins Land ziehen, bis ihr einen Helm fertig in unseren Regalen liegen seht. Verrückt, oder?

Beruf und Leidenschaft verbinden

Der Knaller ist natürlich, dass Marcus und seine Kollegen während der ganzen Entwicklungsphase die Helme stets selbst testen kann. Auch durch den Kontakt mit anspruchsvollsen Skifahrer und Snowboarder rund um Chamonix kann er stetig verbessern. Marcus ist neben seiner Arbeit als Produktingenieur außerdem Skilehrer im deutschen Skilehrerverband und geht so seiner Leidenschaft nach. Genau deshalb sitzen unsere Marken eben auch immer an Orten, an denen der jeweilige Sport perfekt ausgeübt werden kann und täglicher Kontakt mit anspruchsvollen Nutzern der Produkte garantiert ist.

Ihr habt jetzt so richtig Lust auf den Winter und wollt am liebsten sofort zum Skilift? Dann schaut doch bei uns vorbei und entdeckt unsere Produkte.

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