“Den perfekten Perspektivwechsel findest du auf dem Wasser” – Jeremy und das Stand-Up-Paddling

8. Juni 2017  //    Kommentieren


Na, jetzt so richtig Lust bekommen auch mal (wieder) auf einem SUP zu stehen? Im heutigen Interview lassen wir Jeremy zu Wort kommen. Er ist seit Juli 2015 in der Filiale in Plochingen unser Teamleiter für Wassersport. Seit Januar 2017 ist er Paddelsport-Experte bei DECATHLON.

1. Jeremy, für welche Sportarten schlägt dein Sportlerherz?

Jeremy: Da gibt es so einige Sportarten. Zum Beispiel spiele ich seit über 22 Jahren Tennis. Aber mein Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Wassersportarten. Ich bin bereits während der Schule und der Uni viel geschwommen. Meinen Urlaub verbringe ich gerne am Wasser. So habe ich das Schnorcheln und auch das Surfen für mich entdeckt. Durch mein Masterstudium der Sportingenieurwissenschaften habe ich mich schon sehr intensiv mit allen möglichen Sportarten auseinandergesetzt. 2010 war ich dann in Australien und Neuseeland. Dort stand ich das erste Mal auf einem SUP Board und so kam ich dann zum Paddelsport. Und schwupp – das hat mich so richtig gepackt!

2. Du bist bei DECATHLON einer der deutschen Wassersportexperten. Was sind dabei deine Aufgaben?

Wassersportcamp DECATHLON PlochingenJeremy: Genau, Experte bin ich jetzt seit Ende 2015. Seit Januar 2017 bin ich Paddelsportexperte – also explizit für Kayak und SUP. In dieser Funktion gebe ich zum Beispiel Schulungen für meine Kollegen in den Filialen in ganz Deutschland. In den zweitägigen “Wassersportcamps” wird nicht nur die Theorie vermittelt, sondern die Produkte auch in der Praxis getestet. So machen wir unsere Kollegen fit und sie erleben den Wassersport hautnah. Schließlich sollen sie euch ja mit Rat und Tat zur Seite stehen und bei der Auswahl der Produkte unterstützen.

3. Was sind die Highlights für dich, wenn du mit dem SUP auf dem Wasser bist?

SUP mit Wassersportexperte von DECATHLONJeremy: Auf diesem Wege sehe ich die Welt immer wieder aus neuen Blickwinkeln. Man bekommt sozusagen einen klasse Perspektivwechsel und kann die Welt ganz anders entdecken. Oftmals kommst du ja zu Fuß gar nicht an manche Orte. Diese lassen sich dann per SUP entdecken. So ging es mir beispielsweise schon in Thailand oder auch in Frankreich. Und das Gefühl auf dem Wasser zu sein ist einfach großartig!

4. Angenommen man hat nach deinem Worten und dem Video jetzt so richtig Lust auch auf dem SUP durchzustarten. Wie geht man das an?

Jeremy: Wir haben in Plochingen ein tolles Angebot. Um den Sport einmal zu testen, kann man sich bei uns SUPs für bis zu drei Tage ausleihen. Der erste Tag ist kostenlos, Tag zwei und drei kosten jeweils nur 25€. Es gibt natürlich auch SUPs für ganz unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Je nachdem, ob man Anfänger ist oder schon ein Profi. Die Boards unterscheiden sich dann z.B. nach der Geschwindigkeit, die man damit erreichen kann. Also kurz gesagt: für sportliches Paddeln auf dem See oder eine gemütliche Tagestour auf dem Fluss.
Grundsätzlich ist der ausschlaggebende Faktor für die Wahl des richtigen Boards das Körpergewicht des Sportlers. Dabei unterteilen wir in drei Kategorien: Unter 60kg, zwischen 60-80kg und über 80 kg. Und wenn man dann das passende Board hat, kann es auch schon losgehen und man kann seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen 😉

5. Und welche Ausrüstung brauche ich dann noch?

Auftriebweste SUPJeremy: Neben dem SUP natürlich noch das Paddel und wenn es sich um ein aufblasbares SUP handelt, dann natürlich auch noch eine passende Pumpe. Wenn es die Außentemperaturen noch erfordern, dann kann man sich in einen Neoprenanzug packen und nach Belieben auch Neoprenschuhe tragen. Zur Sicherheit, also v.a. bei längeren Touren empfiehlt sich eine Auftriebsweste. Da gibt es zum Beispiel die Wairgo 50N. Die finde ich sehr gut, weil sie kurz geschnitten ist und man dadurch weiterhin enorme Bewegungsfreiheit hat.

6. Aufblasbare SUPs sind gerade total im Trend: Was ist dran?

Jeremy: Die aufblasbaren SUPs sind natürlich erstmal super zu transportieren. Man kann sie wie einen Rucksack auf den Rücken packen und ganz einfach z.B. mit an den See nehmen. Außerdem brauchen sie zu Hause nicht viel Platz, sodass man keinen großen Kellerraum oder eine Garage zum Lagern braucht. Ich finde die SUPs wirklich super und bin selbst großer Fan. In unserem Video, das wir auf dem Max-Eyth-See gedreht haben, seht ihr auch die aufblasbaren SUPs und welchen Spaß das Paddeln damit macht.

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