„Die glorreichen Fünf sind das A und O“ – Crosstraining-Experte Tobias im Interview

27. April 2017  //    2 Kommentare

Tobias ist bei uns Web Designer und auch durch und durch Sportler. Seit mehr als vier Jahren schlägt sein Herz für das Crosstraining. Mittlerweile ist er sogar Coach und hilft anderen Sportlern beim Training. Im Interview spricht er über Glücksgefühle, kleine Meilensteine und warum man seine Erfolge unbedingt schriftlich festhalten sollte.

 Tobi, was verbirgt sich eigentlich hinter „Crosstraining“?

Tobi: Für mich bedeutet Crosstraining, dass man sich körperlich fit hält und so auch in jeglichen anderen Sportarten erfolgreich sein kann. Ich selbst betreibe „Bodyweight Training“, Training mit dem eigenen Körpergewicht und teils auch mit Zusatzgewichten. Im Crosstraining kann man unterschiedlichste Anreize setzen und so verschiedene Muskelpartien trainieren.  Die Kunst ist es, die richtige Mischung aus Kraft und Ausdauer zu finden.

Ein weiterer toller Aspekt des Crosstrainings: Man ist sehr flexibel, kann es In- oder Outdoor betreiben. Man ist so nicht speziell auf das Fitnessstudio angewiesen, sondern kann auch zu Hause ganz alleine für sich trainieren.  Je nachdem, was man eben für ein Typ ist.

Seit wann übst du den Sport schon aus und wie bist du überhaupt dazu gekommen?

Tobi braucht nicht viel um fit zu bleiben, denn Crosstraining kann man immer und überall treiben

Tobi: Seit 2012 habe ich mich dem Crosstraining verschrieben. Ich bin kein Fan von Isolationsübungen, also Übungen, bei denen man nur eine bestimmte Muskelpartie trainiert. Ich betreibe Kombinationsübungen, um so meinen kompletten Körper fit zu halten. Wie ich zum Crosstraining gekommen bin? Tja sportbegeistert war ich schon immer, aber während dem Studium wollte ich mich an eine neue Materie in den Bereichen Sport und Fitness wagen. Ziel war es immer, körperlich topfit zu sein. Genau so habe ich meine Leidenschaft für das Crosstraining entdeckt.

Begonnen habe ich mit regelmäßigem Laufen und verschiedenen Varianten von Liegestützen. Das Wissen über den Sport habe ich mir ganz einfach selbst erarbeitet. Tolle Informationsquellen waren hier das Internet, Bücher und vor allem YouTube.

Begonnen habe ich mit den sogenannten „glorreichen Fünf“. Darunter verstecken sich fünf Basisübungen, die man auf jeden Fall beherrschen muss, um später weitere Übungen zu absolvieren. Und jetzt lüften wir natürlich das Geheimnis, was sich hinter den fünf Übungen versteckt:  Liegestütze, Sit Ups, Dips, Klimmzüge und Kniebeugen. Ich mache auch heute noch sogenannte „Back to Basic Days“, an denen ich genau diese Übungen wiederhole.

Und die Portion Motivation, woher nimmst du die?

Tobis Fitnessraum: Situps, Liegestützen, Klimmzüge… stehen hier auf dem Tagesprogramm

Tobi: Es gibt so unglaublich viele Aspekte, die mich tagtäglich motivieren. Zum einen natürlich das Glücksgefühl, wenn man eine Übung nach langem Training und Wiederholung endlich sehr genau und richtig ausführen kann. Dieses Erlebnis hatte ich zum Beispiel mit einer anspruchsvollen Oberkörper-Übung, den „Muscle Ups“, die ich vor kurzem geschafft habe. Das ist die Kombination aus einem Klimmzug und anschließendem
Dip. Wie das aussieht? Man macht erst einen Klimmzug und bringt sich unter voller Anspannung über die Stange. Dabei spielt natürlich die Technik eine große Rolle und ich habe mehr als ein Jahr trainiert, bevor ich diese Übung perfekt ausführen konnte. Doch auch das Erreichen kleiner Zwischensteps gibt schon eine gehörige Portion Motivation. Eines meiner ersten Ziele war beispielsweise einarmig Liegestütze zu machen. Dieses monatelange Üben und Feilen an der Technik finde ich so unglaublich spannend. Man kann sich seine Ziele 24/7 vor Augen halten und stetig an sich selbst arbeiten. Und natürlich kann man an sich selbst eine tolle Veränderung feststellen.

Und falls sich die Motivation doch mal versteckt?

Tobi: Dann habe ich den Geheimtipp für euch: Motivational Speaches auf YouTube. Da können zum Beispiel schon die Worte von Arnold Schwarzenegger Wunder bewirken und einen Aufschwung geben 😉

Thema Trainingsplan: Veraltet oder hilfreich?

So sieht ein ganz normaler Tag bei unserem Tobi aus 😉

Tobi: Erfolge soll man feiern und das am besten auch schriftlich. So kann man stets sehen, wo man sich weiterentwickelt. Seit Beginn an führe ich sozusagen Buch über Übungen, Ziele und Erfolge. Der Trainingsplan sollte immer an die eigenen Bedürfnisse und Ziele angepasst sein.
Wichtig ist es dabei, auch das eigene Fitnesslevel zu kennen und sich nicht zu viel aufzuladen. Für mich spielt auch die Ernährung eine wirklich große Rolle. Ich lege viel Wert darauf, mich ausgewogen zu ernähren, um mich so perfekt auf meinen Sport vorzubereiten.

Und nun natürlich die wichtigste Frage: Wenn man jetzt so richtig Lust hat auch mit diesem Sport zu beginnen? Wie startet man richtig durch?

Tobi: Da fallen mir auf Anhieb wieder die „glorreichen Fünf“ ein. Dieses Ganzkörpertraining ist die Grundlage für alle folgenden Übungen. Danach kann man in schwierigere Übungen einsteigen und auch Splittraining betreiben. Unter Splittraining versteht man übrigens das Trainieren einzelner Körperpartien durch spezielle Übungen.

Ganz wichtig ist es auch, sich von Anfang an echte Ziele zu setzen. Trainingspläne hierfür finden sich ganz einfach im Netz oder auch in Büchern. Natürlich kann man auch mit Apps trainieren und dort seinen Fortschritt festhalten.

Tobis Tipp:

Viel wertvolles Wissen zu Crosstraining kann man sich in Büchern holen. Mein Buchtipp ist „Fit ohne Geräte“ von Mark Lauren. Vor allem zu Beginn habe ich viele Übungen aus dem Buch gemacht. Dort gibt es zum Beispiel mehr als 30 Varianten von Liegestützen, was erst einmal richtig verrückt klingt, oder?!

Kleine Inspiration gefällig? Dann schaut euch doch mal Tobi beim Training an;)


2 Kommentare

  • Roman

    Ein sehr interessanter Beitrag 🙂

    • Marit

      Lieber Roman, klasse, das freut uns! 🙂

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