Fitness-Training: Eine Mischung aus Begegnungen und Ich-Zeit

5. April 2018  //    Kommentieren

Seit mehreren Jahren bin ich nun „am Eisen“, wie es im Pumper-Jargon heißt. Das meiste Fitness-Training absolviere ich direkt in den frühen Morgenstunden.

Dürfen wir vorstellen? Das ist Andreas!

Sobald mein Gym um 7:00 Uhr öffnet, wird mein Programm in knapp 60 Minuten durchgepowert. So ist schon mal der erste Haken an den To Do´s für den Tag gesetzt. 

Im Anschluss steht in der Regel mein aktuelles Daily Business an, sprich mein Fernstudium und meine Arbeit bei DECATHLON. Ohnehin bin ich ein sehr großer Fan davon, sich nicht strikt an einen nine-to-five Ablauf zu halten.

Ich passe Diesen lieber an persönliche Bedürfnisse und Situationen an. Ganz nach dem Stichwort Work-Life-Balance.

Trainingspläne – so trainiere ich 

Trainingstechnisch verfolge ich zwischenzeitlich immer mehr eine „clevere“ Art und Weise meine einzelnen Fitness-Einheiten zu gestalten. Die Zeit, in der man sich aus dem FLEX-Magazin den Plan des momentan bekanntesten und angesehensten Bodybuilders heraussuchte und 1:1 auf sich übertrug, ist glücklicherweise schon lange Geschichte. Das wesentliche Ziel der Fitness-Übungen lautet in meinem Fall Muskelaufbau.

Das bedeutet: den Muskel oft genug, aber nicht zu hart, Woche für Woche zu trainieren. Die klassische bzw. alt bekannte Aufteilung, dass ein bestimmter Bereich lediglich nur einmal wöchentlich trainiert wird, gehört nun ganz klar der Vergangenheit an. Somit liegt die Herausforderung darin, das richtige Maß an Intensität zu finden. Dadurch trainiert man den gesamten Körper zwei- bis dreimal wöchentlich. So bringt man ihn zum wachsen, ohne sich mit zu viel Intensität ins Aus zu schießen.

Schlüssel zum Erfolg

Mit etwas Eigeninitiative lässt sich heutzutage recht schnell eigenes Fitness-Wissen erarbeiten. Auch dank dem zunehmenden Know-How im Internet. Mit Diesem lässt man ohnehin jeden bereits vorgekauten Trainingsplan im Regen stehen. Nach einer Hand voll gelesener Studien und Beiträge beginnt man peu à peu die Materie zu verstehen, zu hinterfragen und zu beherrschen. 

Dadurch kann man sich das eigene Fitness-Training um seine jeweilige Woche „herumbauen“, anstatt die ganze Woche vom Trainingsplan dominieren zu lassen. Flexibilität sowie gewisse Freiheiten haben für mich hier oberste Priorität. So habe ich stellenweise Ganzkörper-Einheiten oder den „2er Split“, sprich die Aufteilungen in Oberkörper/Unterkörper-Einheiten.

Wenn genug Zeit ist, dann teile ich das Training am liebsten auf. So absolviere ich drei Einheiten unter der Woche plus ein bis zwei am Wochenende. Je öfter man Zeit für Fitness-Einheiten hat, desto spezifischer kann traininert werden. In diesem Fall splitte ich gerne in Trainingseinheiten mit drückenden sowie mit ziehenden Bewegungen auf.

Ich bin kein Einzelsportler!

Einsam bin ich übrigens beim Fitness-Training nicht. Ganz im Gegenteil! Für mich ist diese Art von Sport und die dazugehörigen Einrichtungen ganz klar ein „Ort der Begegnung.“ 

Mit ähnlichen Motiven, Werten und dem dazugehörigen Antrieb kommt man nicht nur einfach ins Gespräch. Die von Beginn an bereits als sehr vertraulich empfundene Gesprächsbasis kann in langjährige Bekannt- sowie Freundschaften resultieren. Dadurch entstehen nicht nur Trainingspartner, sondern auch Bindungen fürs Leben. Der Spagat zwischen „Zeit für mich“, wann immer ich sie will und benötige, sowie die Interaktion mit Gleichgesinnten macht diesen Sport für mich attraktiv.

Daher plane ich mir – speziell am Wochenende – gerne ein paar Minuten extra Zeit für den Sport ein. Dann gönne ich mir mit einem Gleichgesinnten entweder vor dem Training ein Käffchen oder nach dem Fitness den klassischen Eiweißshake an der Theke.
Ob „alter Bekannter“ oder ein völlig neues Aufeinandertreffen ist in diesem Moment irrelevant. 

Interessante Menschen und Gespräche

Lena und Andreas: Gemeinsamer Austausch und Training.

Was mir daran definitiv am meisten gefällt ist der Fakt, wie augenöffnend und erfrischend diverse Gespräche sein können. Sowohl von blutjungen Sportlern, als auch von den „alten Hasen“, die schon diverse Situationen – unabhängig vom Sport – durchlebt haben. 

Ein gutes Beispiel für die Verbindungen, die durch den Fitness-Sport hervorgegangen sind, ist eine zwischenzeitlich gute Bekannte namens Lena. Aufgrund ihrer durchaus intensiven – manchmal auch sogar lauten – Art zu trainieren musste ich sie schlichtweg ansprechen und Lob bekunden. Mein Tipp? Seid offen und euch wird mit Offenheit begegnet! Und habt natürlich Spaß am Sporteln und aktiv sein!

➡ Ihr wollt noch ein paar mehr Eindrücke vom Fitness-Training? Dann folgt gerne Lena (fitness.prinzessin) oder Andreas (andreas8m) auf instagram. Viel Spaß beim Bilderschauen!


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